Philosophie - anders als andere sein...

Als gelernter Tischlergeselle packte mich nach über 13 Jahren Tätigkeit in einer Tischlerei einmal der Drang zurück zur Schulbank, wo ich mich dem Wagnis der Meisterschule stellte. Und sieheda, nach vielem Lernen und nicht wenigen Mühen hielt ich als stolzer Tischlermeister mit 29 Jahren im Frühjahr 2002 meinen Meisterbrief in der Hand.

Nun erfolgte der nächste schwierige Schritt, der Sprung ins kalte Wasser der Selbständigkeit. Da das in Zeiten wie diesen nicht gerade ein Zuckerschlecken ist, sollte ja kein Geheimnis sein. Meine jahrelange Erfahrung als Tischlergeselle und der gute Umgang mit den Kunden helfen mir aber, die eine oder andere - vor allem bürokratische - Stolperfalle zu meistern (im wahrsten Sinne des Wortes)

Nicht selten hört man von horrenden Handwerkerrechnungen, die die Kunden zum Kopfschütteln und im schlimmsten Fall zum "Kann-Ich-selber-machen"-Einkauf in den nächsten Baumarkt treiben.

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Da ich das sehr gut nachvollziehen kann, versuche ich, Ihnen Meisterleistung zu einem fairen Preis anzubieten, schließlich soll sich Facharbeit für das Handwerk (Plastikholzböden müssen doch nun wirklich nicht sein) und auch den Kunden wieder lohnen. Und da mich keine Kosten großer Werkshallen und teurer Fuhrparks plagen, werden Sie nach einem persönlichen Gespräch schnell merken, daß dieses nicht nur ein braver Werbespruch, sondern pure Realität ist. Nicht daß Sie denken, daß mein Einmannbetrieb aus einem altersschwachen Ford Granada Kombi besteht, der vollgestopft mit Vorkriegswerkzeug und einem halbverhungerten Tischler durch die Provinz gondelt. Nein, meine Werkstatt in unser umgebauten Scheune kann sich für einen (derzeitigen) Einmannbetrieb schon gut sehen lassen und meine im Laufe der Jahre mühevoll erworbenen Werkzeuge scheuen keinen Vergleich zur High-Tech-Ausrüstung mancher Mehrmannbetriebe.
Aber es soll nicht nur ums Geld gehen. Mindestens genauso wichtig ist ein ehrlicher Kontakt zum Kunden. Ein arrogantes Kopfschütteln und "Das wird aber nicht billig"-Gelaber mit verschränkten Armen in den Hüften werden Sie bei mir ebensowenig feststellen, wie ein "Kein Problem-das geht alles"-Geblende, das dann nach vielen Wochen im Desaster endet.

Nun denn, ich hoffe, ich konnte in den letzten Absätzen ein kleines bißchen Ihres Vertrauens gewinnen und Ihnen einen Einblick in meinen Anspruch von Meisterarbeit geben.